Über die heutige Geschichte würde sich jeder Marketing-Fachmann die Finger lecken. Denn einen solchen Deal gibt es nicht oft in der Werbebranche.

1962 besuchte der Manager der Beatles, Brian Epstein, den Jennings Musikshop in London.

Tom Jennings war Besitzer von Jennings Musical Industries. Diese Firma war 1958 in Dartford, südlich von London als Tochterunternehmen der seit den frühen 50er Jahren existierenden Jennings Company gegründet worden.

Und diese hatte den Vertrieb von VOX Verstärkern übernommen.

eine Instrumentalgruppe und die Begleitband von Cliff Richard. Sie zählten zu den erfolgreichsten Bands in den 60er Jahre in England und weltweit.  

Und eben diese „Shadows“ spielten auf VOX-Verstärkern. Zusätzlich sprach dafür, dass die Firma in England ansässig war.

Reg Clark war zwar nicht begeistert von der Idee; aber auch nicht unbedingt abgeneigt. Zu allem Unmut verlangte Epstein aber gleich mehrere VOX Verstärker.

Epstein wollte Clark davon überzeugen, dass die Beatles eines Tages groß herauskommen würden und damit VOX dann die Möglichkeit hätte, mit ihnen kostenlos Reklame zu machen.

Was tun? Da Clark die Entscheidung nicht treffen konnte, rief er den Eigentümer von VOX an. Tom Jennings reagierte darauf nachweislich mit den Worten: „Was zum Teufel glaubt Epstein, was wir sind - ein Haufen Menschenfreunde?“ 

Aber Clark zeigte Weitsichtigkeit und nahm den Deal auf seine Kappe. Epstein war begeistert und VOX konnte zukünftig ohne weitere Kosten mit den „Fab Four“ werben. Er sagte auch noch, dass die Beatles - solange er Manager sei - keine anderen Verstärker als VOX benutzen würden. Er hielt sein Wort. Der einzige Wehrmutstropfen.

Zunächst erhielten die Beatles nur 2 AC-30 Amps.

 

 

 

 

Quelle: frei nach „der Beatles Sound“ von Andy Babiuk.

Epstein vereinbarte einen Termin mit dem Geschäftsführer Reg Clark. Er erzählte ihm, dass er eine Band unter Vertrag hätte, die bereits in Deutschland große Erfolge vorweisen könnte und die ihren Weg zur Spitze machen würden.

Da das technische Equipment aber sehr gelitten hätte, wollte Epstein gerne die modernen (VOX) AC-30-Verstärker.

 Warum gerade VOX-Verstärker?

 Die „Shadows“ (mit Leadgitarrist Hank Marvin), die u.a. Hits wie „Apache“, „F.B.I.“, „Kon Tiki“ „Wonderful Land“ und „Atlantis“ in den Charts hatten, waren

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