Ich fing an, mir über meine eigenen Gefühle Gedanken zu machen. Ich weiß nicht genau, wann das los ging, vielleicht mit „I´m A Loser“ oder „You´ve Got To Hide Your Love Away“. Anstatt mich in irgendeine Situation hineinzuversetzen, versuchte ich einfach, meine Gefühle auszudrücken, ich glaube, Dylan hat mir dabei geholfen“. 

Lennon sorgt sich mehr um die Texte, Dylan verwendet mehr und mehr elektrische Gitarren und musikalischen Stil der Beatles.

Eine perfekte Mischung aus Beatles und Dylan ist die amerikanische Gruppe „The Byrds“. Sie spielen Titel von Dylan perfekt im Stil der Beatles. Aus Folk- (Dylan) und Rockmusik (Beatles) entsteht, was in Zukunft Folk-Rock genannt wird.

Vom Sommer 1965 ab werden die Texte der Rockmusik ernster genommen, nicht zuletzt dank Dylan.

Der erste Beatlessong, der von dem Einfluß Dylans zeugt, ist wohl „I´m A Loser“. Lennon gibt zu, dass er von ihm beeinflusst worden ist, meint aber, „ich hätte das Stück noch mehr wie Dylan machen können“. Das tat er dann schließlich mit „You´ve Got To Hide Your Love Away“, dass auf der LP „Help“ erscheint.

Der Amerikaner Robert Zimmermann, bekannt unter dem Namen Bob Dylan, stößt vor allem in Amerika mit seinen Folksongs auf große Begeisterung. Mit seinen meist mit akustischer Gitarre und Mundharmonika vorgetragenen Protest-songs kommt er zu einer großen Popularität bei der jüngeren Generation. Sein Einfluß auf die Jugend ist mit dem der Beatles vergleichbar.
Die wichtigsten Einflüsse auf die populäre Musik kommen nach herrschender Meinung von den Beatles und Bob Dylan. Auch gegenseitig haben sie sich nicht unerheblich beeinflusst. Über die Beatles sagt er: „Sie machen Dinge, die sonst niemand tut. Jeder dachte, sie würden bald wieder verschwinden. Für mich war es offensichtlich, dass sie eine bleibende Macht waren, die die Richtung zeigt, in die Musik zu gehen hatte“. „Ich war in diesen Tagen (1964) nicht zu sehr erpicht auf die Texte“, sagt Lennon, „Dylan kam dann mit dem Entwurf für sein neuestes Stück an und sagte: „Mensch, hör´dir den Text an“. Ich sagte: „ich achte nie auf die Worte“.

Quelle: u.a. aus „Four Ever, 25 Jahre Beatles“.

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