Mega-Schallplattenbörse am 08.09.02 in Hamburg.

Für auswärtige Fans von Beatles-Scheiben ein schwarzer Tag!

Kurzbericht von Harold Krämer

 

Endlich Urlaub! Anfang September war ich mit meiner Frau für zwei Wochen an der Ostsee. 2 Wochen erholsamer Strandurlaub war angesagt. Sonne pur, abschalten, schwimmen und einfach die Seele baumeln lassen. Das Auto wurde abgestellt und sollte eigentlich nicht genutzt werden. Eigentlich, wenn da nicht am Sonntag, dem 8. September die Mega-Plattenbörse in Hamburg gewesen wäre.

Als großer Beatles Fan wollte ich mir da natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, mir vor Ort einige Vinylschätzchen zu kaufen.

Gesagt, getan. Am Sonntag gings in den frühen Morgenstunden auf  in die Stadt, wo die Beatles vor über 40 Jahren ihre ersten Auftritte hatten. Die 100 km nach Hamburg hatten wir auch locker und zügig geschafft. Der Beschilderung zur Messe folgend, wären wir in knapp 10 Minuten auf der Messe gewesen.  Doch plötzlich Staus und Umleitungsschilder. Was ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Wegen einer sportlichen Großveranstaltung war die gesamte Innenstadt gesperrt und damit auch der direkte Weg zur Messe.

Was tun? Nach mehreren vergeblichen Runden fragte ich eine Polizistin, die mir freundlich antwortete: Heute haben sie wirklich einen schlechten Tag erwischt. Den Weg konnte sie mir aber auch nicht mitteilen.

Also auf ein Neues. Nach weiteren ziellosen 30 Minuten durch zähen Autoverkehr hielt ich erneut an und fragte einen Taxifahrer gestreßt nach dem Weg zu Messe.

Der freundliche Zeitgenosse breitete eine Straßenkarte auf seinem Wagen aus und erklärte mir, wie ich evtl. doch noch an mein Ziel gelangen würde. Fahren sie einfach um Hamburg rum und wenn sie dann Glück haben, kommen sie durch unzählige Nebenstraßen zur Messe. Es kann natürlich sein, dass diese Straßen auch gesperrt sind.

Er lächelte und sagte nur: Heute sind sie wirklich an dem schlechtesten der schlechten Tage in Hamburg. Viel Glück.

Das wurde mir jetzt auch bewußt.

Nach fast 90 Minuten Irrfahrt durch die Hansestadt wendete ich den Wagen und sagte Hamburg „tschüss“. Mein neues Ziel war wieder unser behagliches Urlaubsdomizil an der schönen Ostsee.

Es lebe der Sport. Warum aber gerade an dem 8. September in Hamburg!

 

 

 
 

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