Erfolgreicher Start bei “The Hamburg Sound” und Beatles-Festival an der Elbe!
Bericht von Harold Krämer
Vom 3. Juni bis 5. November 2006 findet im „hamburgmuseum“ in der Hansestadt die Ausstellung „The Hamburg Sound – Beatles, Beat & Große Freiheit“ statt.Und anlässlich der Ausstellung gab es am Pfingstwochenende ein Eröffnungs-Festival für alle Beatles-Fans.

Am 2. Juni machte ich mich mit meiner Frau auf die Fahrt in die Deutsche Beatles-Hauptstadt, wo wir nach geschlagenen sechs Stunden auch ankamen. Am nächsten Morgen gingen wir dann ins Museum, um den ersten Tag „live“ zu erleben. Um es vorweg zu sagen. Der Ausflug an die Elbe hat sich gelohnt. Mehr noch: „The Hamburg Sound“ zählt zu den schönsten Ausstellungen, die ich gesehen habe.Sie ist den zahllosen Musikern gewidmet, die zwischen 1960 und 1970 den sogenannten „Hamburg Sound“ geschaffen haben und bietet alles, was man sich wünscht.

Es werden sehenswerte und seltene Exponate, die übersichtlich und dekorativ in einem wunderbaren Museumsambiente in Vitrinen oder auch frei zugängig sind, gezeigt. Der Zeitgeist ist überall lebendig. Back To The Roots! Vom Jazz, Skiffle bis hin zum Beat findet der Besucher alles, was sich in Hamburg sprichwörtlich „abgespielt“ hat.

Als Beatles-Fan interessierte ich mich natürlich verstärkt für die „Star-Club“ Zeit, in der die Giganten des Rock´n´Roll im bekanntesten Beat-Club aller Zeiten ihr Stelldichein gaben. Von den Beatles, über Gene Vincent, Little Richard, Jerry Lee Lewis, Fats Domino und, und, und. Alle werden in Wort und Bild dokumentiert. Die Ausstellung bietet gerade über diese Zeit ein Füllhorn an einmaligen Andenken.

Als Sammler von Beatles-Memorabilia war auch der Eröffnungstag des Festivals für mich von Erfolg gekrönt. Viele Händler präsentierten den Beatles-Freunden im überdachten Innenhof des „hamburgmuseum“ ein großes Angebot an Schallplatten, CDs, DVDs und Beatles-Souvenirs. Herz, was willst du mehr.

Wichtig an dem Besuch war auch der Kontakt zu anderen Beatles-Freunden quer durch die Republik. Vom Siegener Beatles-Stammtisch war außer mir noch Markus den Boer, Ede Wolff und Alexander Riepenhausen in Hamburg.



Neben dem Händlermarkt sah das Programm am 3. Juni wie folgt aus: Talk-Runden mit Mark Lewisohn (Autor), Ian Edwards (Zodiaks), den „Phantom-Brothers“ (Band aus Hamburg), Cynthia Lennon und Astrid Kirchherr, die übrigens interessierte Besucher gegen einen Unkostenbetrag von 50 Euro! um die Mittagszeit auf einem Lanz-Bulldog in „John Lennon“ Pose fotografierte.

Heinz Hönig, der bekannte Film- und TV-Star, stellte sein Projekt „Heinz, der Stier“, vor. Die von ihm ins Leben gerufene Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, wieder Lachen auf die Gesichter von Kindern und Jugendlichen zu zaubern, die psychisch traumatisiert sind. Hut ab, Heinz. Eine bemerkenswerte Aktion, die unterstützt werden muss!



In den „Fliegenden Bauten“ (unmittelbar neben dem Museum) spielten verschieden Beatgruppen.

Nach einem erlebnisreichen Tag in HH reiste ich am Sonntag zurück ins Siegerland. Im Koffer nicht nur schmutzige Wäsche, sondern auch viele neue Beatles-Souvenirs für das kleinste Beatles-Museum der Welt.

Mein Dank und Glückwunsch gilt in erster Linie Ulf Krüger, der verantwortlich zeichnete für das Eröffnungs-Festival und der maßgeblich an der Gestaltung der Ausstellung beteiligt war. Dank auch an alle, die ihn dabei tatkräftig unterstützt haben.

Ich bin schon gespannt, ob das Festival in den nächsten Jahren in Hamburg wiederholt wird und ob es sich dann letztendlich auch durchsetzt. Schön wär’s!

Gruß

Harold

 

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